KONZERTE

Die nächsten Konzerte mit dem Kammerchor Seftigen und Patrick Secchiari:

CARMINA BURANA

Carmina Burana

Sonntag, 21. Januar 2018, 16.00 Uhr TICKETS
KKThun
Sonntag, 28. Januar 2018, 17.00 Uhr TICKETS
Kursaal Interlaken, Konzerthalle

Lena Kiepenheuer, Sopran
Raphael Höhn, Tenor
Erwin Hurni, Bariton

Kammerchor Seftigen
Vokalensemble ardent
Ensemble Vocale Utopie
Kinderchor Seftigen
Blasorchester Oberland Thun BOOT

Patrick Secchiari, Leitung

PROGRAMM
Thomas Doss: Festival Bells, für Blasorchester
Frank Ticheli: Angels in the Architecture, für Blasorchester
Carl Orff: Carmina Burana, Fassung für Soli, Chor und Blasorchester

Mit Carmina Burana steht am 21. und 28. Januar 2018 ein Werk der Superlative auf dem Konzertprogramm des Kammerchors Seftigen. Gemeinsam mit den Vokalensembles ardent und Utopie, dem Kinderchor Seftigen und dem Blasorchester Oberland Thun BOOT unter der Leitung von Patrick Secchiari werden über 350 Mitwirkende einen der grössten Klassikhits zur Aufführung bringen. Das Konzert vom 21. Januar 2018 bildet den Abschluss des Singweekends der Schweizerischer Föderation Europa Cantat.

O Fortuna: Alle kennen die vier Fortissimo-Töne, die mit markdurchdringenden Paukenschlägen die Carmina Burana eröffnen. Carl Orff entnahm das mittelalterliche Libretto einer Sammlung von Liedtexten aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Das Stück handelt von den Themen, welche die Menschen seit jeher beschäftigen: die Wechselhaftigkeit von Glück und Pech, die Flüchtigkeit des Lebens, sowie die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Liebe.
Derb und schenkelklopfend wird es in der opulenten Wirtshausszene, wenn die Männerchöre ihre Trinklieder anstimmen, angefeuert durch den Abt (Erwin Hurni, Bariton). Urkomisch wirkt dagegen die bekannte Tenor-Arie (Raphael Höhn), die einen gebratenen (!) Schwan in den höchsten Tönen seinen Abgesang singen lässt. Dass das Chorwerk auch berührende Momente hat, kommt in der bezaubernden Sopranarie „In trutina“ (gesungen von Lena Kiepenheuer) zum tragen.
Eröffnet wird der Konzertabend durch das Werk „Festival Bells“ für symphonisches Blasorchester des österreichischen Komponisten Thomas Doss. Mit „Angels in the Architecture“ des Amerikaners Frank Ticheli bietet sich dann dem Blasorchester Oberland Thun BOOT unter der Leitung von Patrick Secchiari die beste Gelegenheit, seine ganze Klangfarbenpalette zur Geltung zu bringen: von Klezmer über rockige Passagen bis hin zum verklärten Schluss des Werks, in dem mit engelhafter Stimme ein Solosopran wieder Ruhe und Besinnung bringt.

Herzlichen Dank für die Unterstützung:

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Ernst Göhner Stiftung Logo
Carl & Elise Elsener-Gut Stiftung
C. und A. Kupper-Stiftung
Stiftung Dr. Robert & Lina Thyll-Dürr
Fondation Johanna Dürmüller-Bol
Alice Wartemann-Stiftung
FONDATION OERTLI STIFTUNG


Lena Kiepenheuer, Sopran

Lena Kiepenheuer

Die Sopranistin Lena Kiepenheuer aus Zürich hegt eine rege und vielseitige Konzerttätigkeit in der Schweiz und dem umliegenden Ausland. Ebenso wie dem klassischen Konzertrepertoire, widmet sie sich Zeitgenössischen Werken und neuem Musiktheater. Zu ihrem Repertoire zählen u.a. die Grosse c-Moll Messe von Mozart, Bachs Passionen, Haydns Schöpfung, Schönbergs Pierrot Lunaire und Berios Sequenza III. Sie gastierte bereits mehrfach an renommierten Schweizer Festivals, u.a. an der Musikfestwoche Braunwald 2015, am Origen Festival cultural 2015/2012, am Davosfestival 2013 – young artists in concert und am Festival Zeitgenuss in Karlsruhe. 2014 war sie an der Biennale für Neues Musiktheater am Konzert Theater Bern zu hören. Sie ist Mitglied des larynx Vokalensemble und des origen Ensemble. Lena Kiepenheuer absolvierte ihre Ausbildung an der Musikhochschule Basel bei Hans Peter Blochwitz und Marcel Boone. Nach dem Masterstudium ergänzte sie ihre Studien in Amsterdam und Paris bei Valérie Guillorit. Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Eva Nievergelt, Margreet Honig, Barbara Hannigan, Donatienne Michel-Dansac, Frank Hilbrich und Regina Heer. Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitet sie in Zürich als Gesangspädagogin.

Raphael Höhn, Tenor

Raphael Hoehn

Raphael Höhn sammelte seine ersten Gesangserfahrungen als Altsolist bei den Zürcher Sängerknaben wo er neben CD-Aufnahmen auch als 2. Knabe in Mozarts Zauberflöte am Opernhaus Zürich zu hören war. Nach dem Studienvorbereitungskurs bei Frédéric Gindraux nahm er sein Studium des klassischen Gesangs an der Zürcher Hochschule der Künste bei Scot Weir auf. Es folgte ein Master of Arts in Alte Musik am Königlichen Konservatorium in Den Haag, wo er von Rita Dams, Peter Kooij, Michael Chance und Jill Feldman unterrichtet wurde. Als Solist wird er regelmässig für Konzerte in der Schweiz und im Ausland engagiert. Innerhalb seines breiten Repertoires von Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik widmet er sich besonders der Interpretation barocker Werke. Er arbeitete unter anderem mit Ton Koopman, Frans Bruggen und Wolfgang Katschner zusammen. Daneben singt er in den professionellen solistischen Vokalensembles „Voces Suaves“ und „Vox Luminis“ und im „Chor der St. Galler Bachstiftung“. Er besuchte Meisterkurse u. a. bei Andreas Scholl, Mariëtte Witteveen und Jean-Paul Fouchécourt und Lina Maria Åkerlund. Er war 2010 Preisträger des Kiwanis Wettbewerbes, 2014 Gewinner des Studienpreises des Migros-Kulturprozents und 2016 Preisträger des internationalen Bachwettbewerbs in Leipzig.

Erwin Hurni, Bariton

Erwin Hurni

Erwin Hurni studierte in Bern, am Opernstudio in Biel (u.a. Auftritte als Papageno/Zauberflöte) und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. 2006 debütierte er unter Vojtech Spurny (Staatsoper Prag) und Simone Luti (Scala Milano) in Locarno als Nardo/La finta giardiniera und ersang sich bei einem Wettbewerb in Passau eine Rolle in der Uraufführung der Operette Der Kaiser im Rottal. Er war u.a. in Biel zu hören (Boccaccio, La sonnambula), an den Murten Classis (Belcore/L’elisir d’amore) und in Bern. 2012/13 sang er an den Operettenbühnen in Hombrechtikon und Sursee (Stadttheater). Konzerte führten ihn u.a. ins Casino Bern, die Tonhalle Zürich, Cityhall von Bangkok und St. Georges Church in Auckland.

Kammerchor Seftigen

KCS 2017 (6 von 6)

Unter der Leitung von Patrick Secchiari führt der Kammerchor Seftigen regelmässig Konzerte in der Region zwischen Thun und Bern auf. Das Repertoire reicht von Werken des frühen Barock bis zu zeitgenössischer Musik. Der Chor zeichnet sich durch eine – für ein Amateurensemble – aussergewöhnlich feine klangliche Qualität und Transparenz aus, was zu einem grossen Publikumserfolg führte. So kamen bekannte Chorwerke wie Mendelssohns Paulus, Bachs Johannespassion oder Mozarts Krönungsmesse zur Aufführung. Der Chor geht aber auch neue Wege mit Werken von Charpentier, Rheinberger und Rutter und singt A-cappella-Werke ebenso gern wie Stücke des Opernrepertoires. Viele bekannte Solisten haben mit dem Kammerchor Seftigen musiziert. Ausserdem kamen Konzerte mit den Orchestern CAMERATA BERN, Les Passions de l’Ame, Capriccio Barockorchester, La Strimpellata oder Orchester OPUS Bern zustande.

Vokalensemble ardent

Vokalensemble ardent

Das Vokalensemble ardent und Patrick Secchiari begeistern seit 2009 mit innovativen und spartenübergreifenden Konzertprogrammen im ganzen Kanton Bern. Das Ziel sind musikalische Sternstunden auf hohem Niveau für ein neugieriges Publikum. Dank seiner vielfältigen künstlerischen Bandbreite und seiner hohen Qualität ist das Ensemble ein gern gesehener Gast bei Festivals (Bachwochen Thun, Musikfestival Bern), Orchestern (CAMERATA BERN, Sinfonie Orchester Biel Solothurn, Berner Kammerorchester) und Theatern (Konzert Theater Bern). Sowohl für Konzerte als auch für verschiedene szenische Produktionen haben Komponisten neue Werke für das Ensemble geschrieben. Die Eigenproduktionen überzeugen durch eine abwechslungsreiche Programmgestaltung, die bekannte Kompositionen mit Raritäten der Chorliteratur kombiniert. Zu den Höhepunkten gehören Auftritte am Schlusskonzert der Bachwochen Thun, am Musikfestival Bern, im Schaufenster des Warenhauses LOEB, am Stadttheater Bern sowie im Nationalratssaal des Bundeshauses.

Blasorchester Oberland Thun – BOOT

BOOT

Das Blasorchester Oberland Thun ist ein sinfonisches Blasorchester, das sich vereinsübergreifend in Form eines zeitlich begrenzten Projekts bereits seit 1997 jeweils Anfang Jahr trifft. Rund 60 ambitionierte Musiker/innen, angehende Berufsmusiker/innen und Profimusiker/innen erarbeiten in einer kurzen Probezeit musikalische Literatur auf hohem Niveau. Das Orchesterprojekt ist im Berner Oberland nach wie vor einmalig in seiner Art und Struktur und setzt neue Massstäbe in der regionalen Blasmusikszene. Es bietet begeisterten Musizierenden eine Plattform und ermöglicht hochkarätigen Dirigenten mit einem komplett ausgebauten Blasorchester anspruchsvolle Werke einzustudieren.

Patrick Secchiari, Dirigent

Patrick Secchiari 3 Kopie

Der aus dem Berner Oberland stammende Chordirigent führt seit über zehn Jahren vielbeachtete Chorkonzerte auf. Neben den gängigen Konzertformaten erklangen Flashmobs im Bahnhof Bern und im Nationalratsaal des Bundeshauses. Unterschiedliche Mitsingkonzerte bei Bern-singt und Steffisburg-singt, musikalische Rundgänge durch historische Gebäude, szenische Baustellenkonzerte und offene Singen im Museum ergänzen das Wirkungsfeld. Engagements brachten Patrick Secchiari ans Stadttheater Bern sowie an Festivals wie die Bachwochen Thun oder Interlaken Classics. Auftritte in Rundfunk und Fernsehen gehören ebenso zum Tätigkeitsfeld wie Aufträge für private Veranstalter. Die Förderung des Gesangs bei Kindern und Jugendlichen ist Patrick Secchiari ein grosses Anliegen. So leitet er 2016 die Junge Oper in Biel und engagiert sich bei der Schweizerischen Föderation Europa Cantat SFEC und vertritt die Schweiz in der European Choral Association ECA-EC. Durch seine Arbeit in den Musikkommissionen der SCV und des BKGV ist er für die Weiterbildung von Chordirigenten verantwortlich. Patrick Secchiari studierte Chordirigieren an der Musikhochschule Fribourg und Gesang an der Hochschule der Künste Bern. Internationale Meisterkurse bei Simon Halsey (Rundfunkchor Berlin), Ralf Weikert und Frieder Bernius. Gegenwärtig leitet Patrick Secchiari die Kammerchöre Seftigen und Herzogenbuchsee, den Berner Generationenchor und sein selbst gegründetes Vokalensemble ardent. Er unterrichtet Chordirigieren an der Hochschule der Künste Bern am Institut für Musik und Bewegung.