ARCHIV

Hier finden Sie eine Übersicht über die vergangenen Konzerte des Kammerchors Seftigen


Sonntag, 27. Oktober 2019, 17.00 Uhr, Casino Bern


Carine Tinney, Sopran

Max Ciolek, Tenor

Milan Siljanov, Bass

Vital Julian Frey, Cembalo

Kammerchor Seftigen

Berner Symphonieorchester

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Konzerteinführung um 16.15 Uhr mit John Holloway im Salon Bernois (Casino Bern)

 

PROGRAMM

Joseph Haydn (1732-1809)

Die Jahreszeiten

Oratorium für Solostimmen, Chor und Orchester, Hob. XXI:3

 

Frühlingsgefühle, Sommer-Feeling, Herbstdepressionen oder Winter-Blues – die Jahreszeiten haben nicht nur auf die Natur einen grossen Einfluss! Zum Ende seines schaffensreichen Lebens zieht Joseph Haydn noch einmal alle Register und setzt in seiner letzten grossen Komposition, dem Oratorium „Die Jahreszeiten“, den Kreislauf der Natur mit Farbigkeit, Glanz und Wucht musikalisch in Szene.

 

Es ist wohl eines der berauschendsten Werke des Klassik-Grossmeisters, welches der Kammerchor Seftigen, das Berner Symphonieorchester und namhafte Solisten unter der Leitung von Patrick Secchiari am Sonntag, 27. Oktober 2019 im frisch renovierten Casino Bern darbieten werden. Schon seit jeher zeigten sich unzählige Künstler fasziniert von der Natur, insbesondere vom steten Wechsel der Jahreszeiten. Die ständige Abfolge von Frühling, Sommer, Herbst und Winter impliziert nicht nur den ewigen Kreislauf der Natur, sondern auch den unaufhaltsamen Wandel des eigenen Lebens, das Werden, Wachsen, Reifen und Vergehen. Haydn verfolgt in seinen „Jahreszeiten“ aber nicht nur eine ernste Darstellung der verschiedenen Natur-Phänomene, sondern überrascht auch immer wieder mit Witz und Originalität. So kommentiert Haydn selbst das ländliche Weinfest im 3. Teil seines Oratoriums: „Einen so komischen Kontrapunkt und eine so besoffene Fuge habe ich noch nie geschrieben.“ Das Genie des Komponisten zeigt sich auch, wie er die Zartheit des Frühlingserwachens, die Naturgewalt eines Gewitters, die Wildheit einer Jagdszene, den Ruf der Wachtel oder das Zirpen der Grillen musikalisch umsetzt.

 

Ob – mit Blick auf den Klimawandel – die ausführenden Künstler am 27. Oktober im Casino Bern den Sommer noch hitziger oder die Ungewitter noch heftiger erklingen lassen werden, sei dahingestellt. Sicher ist nur, dass Haydn ein Werk von zeitloser Aktualität zu den jahreszeitenabhängigen Natur- und Gefühlsphänomene geschrieben hat.


Carine Tinney, Sopran

Carine Maree Tinney wurde 1989 in Schottland geboren. Die Sopranistin studierte an der Edinburgh Napier University bei Andrew Doig und Paul Keohone, wo sie mit dem »Harold Gray Prize for Solo Singing« ausgezeichnet wurde. Nach einem Masterstudium im Fach Liedgestaltung bei Gerhild Romberger und Manuel Lange an der Hochschule für Musik Detmold absolvierte sie am gleichen Institut ein Masterstudium im Fach Operngesang. Durch Meisterkurse bei Bo Skovus, Emma Kirkby, Ingeborg Danz, Sybilla Rubens, Ton Koopman und Thomas Quasthoff erhielt sie weitere künstlerische Impulse.

Carine Maree Tinney gab Konzerte in Schottland, Japan, Italien, Kanada, Deutschland und den USA. Bereits 2012 war sie mit den Joyce-Liedern von Karol Szymanowski live im DeutschlandRadio Kultur zu hören. Unter der Leitung von Helmuth Rilling sang sie 2014 die Sopranpartie in der Johannes-Passion und im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zusammen mit der Chorakademie Lübeck. Im Juni 2014 gestaltete sie erstmals die Rolle der Pamina in Mozarts Zauberflöte bei einer Produktion im Landestheater Detmold. 2015 war sie unter anderem in einer Aufführung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms in Edinburgh, im War Requiem von Benjamin Britten in Kassel und als Cendrillon in der gleichnamigen Oper von Jules Massenet an der Hochschule für Musik Detmold zu hören. 2016 sang sie die Sopranpartie in Bachs Matthäus-Passion in Minneapolis.

Sie ist Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie 2014 in Stuttgart und beim Alumni-/AStA-Wettbewerb für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Detmold 2015.


Max Ciolek, Tenor

Schön singen können viele – Max Ciolek erzählt seine Musik. Nach seinem Amerika-Debut unter Ton Koopman schrieb die New York Times von einem „splendid evangelist“, und auch deutsche Zeitungen loben den „rezitativischen Erzählstil von höchster Intensität, flexibel in Tempo, Emotion und Klangfarbe“. Woher das kommt? Nun, vielleicht von den Gesangslehrern: Alastair Thompson und Mechthild Georg waren (neben Emma Kirkby und Christoph Prégardien) wichtige Helfer auf seinem musikalischen Weg.
Oder liegt es an den Dirigenten, mit denen Max Ciolek schon arbeiten durfte, an Philippe Herreweghe oder Hermann Max, an Sigiswald Kuijken oder Peter Neumann? An den vielen Auftritten in fast allen europäischen Ländern, in China, Marokko und auf Konzertpodien wie der Kölner Phil- harmonie oder dem Concertgebouw Amsterdam, an den CD- und Rundfunkaufnahmen?
Er selbst hat eine ganz einfache Antwort: Nämlich, dass das Singen bei Ihm fest in seinem Leben verwurzelt ist, natürlich, nicht künstlich. Und das seine vielen anderen Interessen, die ihm zum Teil auch Beruf(ung) geworden sind, sein Musizieren bereichern und befruchten. Und dass das Wichtigste bleibt, die Freude und innere Bewegung, die er beim Singen erlebt, weiterzugeben – mit dem Ziel, die Herzen der Hörer und Hörerinnen zu öffnen!

Milan Siljanov, Bass

Milan Siljanov studierte Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste und absolvierte den Opera Course der Guildhall School of Music & Drama in London. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den 1. Preis des Wigmore Hall/Kohn Foundation International Song Competition 2015 und den 2. Preis des ARD-Musikwettbewerbs 2018. Sein Repertoire umfasst Partien wie Collatinus (The Rape of Lucretia), Leporello (Don Giovanni) und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Zudem war er Stipendiat der Independent Opera Voice Fellowship der Wigmore Hall. In den Spielzeiten 2016/17 sowie 2017/18 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und seit der Spielzeit 2018/19 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper.

Vital Julian Frey, Cembalo

Vital Julian Frey gilt heutzutage als einer der gefragtesten Cembalisten, Kammermusiker und Ensemble-Leiter. Seine Ausbildung erhielt er bei Christine Schornsheim und Robert Hill, prägende Einflüsse hatten auch Christophe Rousset und Gustav Leonhardt. Technische Souveränität und ein hohes musikalisches Niveau sind ebenso seine Markenzeichen wie eine überzeugende Bühnenpräsenz und ein persönlicher Kontakt zum Publikum. Als Solist ist er u.a. bei Lucerne Festival, Bachfest Leipzig, Menuhin Festival Gstaad, Bachwochen Thüringen, Les Muséiques Basel und Mozartfest Würzburg aufgetreten. Mit seiner erfolgreichen Konzerttätigkeit leistet er einen entscheidenden Beitrag, das Cembalo in der klassischen Musikszene neu zu positionieren.

Patrick Secchiari, Dirigent

Patrick Secchiari ist passionierter Chordirigent und führt in der ganzen Schweiz vielbeachtete und unkonventionelle Konzerte auf. Flashmobs, Mitsingevents, szenische Baustellenkonzerte und offenes Singen gehören ebenso zu seinem Wirkungsfeld wie Engagements an Theatern und Festivals.

Gegenwärtig leitet er die Kammerchöre in Seftigen und Herzogenbuchsee sowie sein selbst gegründetes Vokalensemble ardent. Er unterrichtet Chordirigieren an der Hochschule der Künste Bern und ist verantwortlich für die Expertenausbildung der Schweizer Chorvereinigung SCV. Er präsidiert die Schweizer Föderation Europa Cantat SFEC sowie den Schweizer Jugendchor.

Patrick Secchiari studierte an den Musikhochschulen Fribourg und Bern und besuchte aktiv internationale Meisterkurse bei Simon Halsey (Rundfunkchor Berlin), Frieder Bernius und Ralf Weikert.


Berner Symphonieorchester

Das Berner Symphonieorchester kann auf eine 140-jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Mit seinen rund 100 Musikerinnen und Musikern aus über 20 verschiedenen Nationen ist das Symphonieorchester neben den Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanz seit 2011 unter dem Dach «Konzert Theater Bern» vereint. Mit Beginn der Saison 2010/2011 trat der Schweizer Mario Venzago die Position des Chefdirigenten des BSO an. Zu seinen Vorgängern zählen unter anderem Andrey Boreyko, Dmitrij Kitajenko und Peter Maag. Namhafte Gastdirigenten wie Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Herbert von Karajan sowie in jüngerer Zeit Eliahu Inbal, Sir Neville Marriner, Eiji Oue, Jun Märkl und Michael Sanderling prägten und prägen zudem das Orchester. Solistinnen und Solisten von Weltrang wie Patricia Kopatchinskaja, Frank Peter Zimmermann, Sol Gabetta, Fazil Say, Mischa Maisky oder Jean-Yves Thibaudet, sowie junge Klassikstars wie Kit Armstrong, Lise de la Salle oder Maximilian Hornung tragen dazu bei, den guten Ruf des Berner Symphonieorchesters weit über die Landesgrenze hinauszutragen. Dies führt zu regelmässigen Einladungen ins In- und Ausland, wie zuletzt nach Deutschland, England und im Mai 2017 für eine Tournee nach China.  

Gleichrangig neben Symphoniekonzerten und Opernproduktionen legt das Orchester Wert darauf, durch ein vielfältiges Angebot an Konzertformaten wie Brunchkonzerte, Sitzkissenkonzerte, Late-Nights ein breit gefächertes Publikum zu erreichen. Ein besonderes Highlight jeder Saison ist dabei das Openair-Konzert auf dem Bundesplatz. Leidenschaft und musikalische Energie entfalten die Musikerinnen und Musiker zudem in kammermusikalischen, solistischen und pädagogischen Beiträgen. Das Berner Symphonieorchester, welches in den letzten Jahren einen Generationenwechsel durchlaufen hat, zeichnet sich durch eine aussergewöhnliche Programmatik aus und schreckt nicht vor herausfordernden Uraufführungen zurück. Im Gegenteil – die Förderung zeitgenössischer Komponisten und Komponistinnen ist schon lange eine Herzensangelegenheit des Orchesters und des Chefdirigenten Mario Venzago. 

Die besondere Energie und Spannung, die das Berner Symphonieorchester versprüht, machen jedes Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis!


MISA CRIOLLA & Navidad Nuestra

Samstag, 1. Dezember 2018, 20.00 Uhr, Stadtkirche Thun

Sonntag, 2. Dezember 2018, 17.00 Uhr, Petruskirche Bern

 

Raphael Höhn, Tenor

Jakob Pilgram, Tenor

Tobias Wicky, Bariton

Vital Julian Frey, Cembalo

Ernesto Mayhuire, Charango

Rade Mijatović, Akkordeon

Ralph Marks, Perkussion

Pascal Viglino, Perkussion

Sándor Török, Kontrabass

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Leitung

 

Programm

Ariel Ramírez (1921-2010)

- Misa Criolla

- Navidad Nuestra

 

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Der argentinische Komponist Ariel Ramírez begeisterte sich schon früh für südamerikanische Folklore. Seine Misa Criolla (dt.: Kreolische Messe) verbindet auf virtuose Weise den liturgischen Messetext mit Rhythmen und musikalischen Formen aus Südamerika. Mit Navidad Nuestra (dt.: Unsere Weihnacht) komponierte er eine Weihnachtskantate, bei der jeder der sechs Sätze einem südamerikanischen Tanz gewidmet ist. Aber auch die von Félix Luna verfassten Texte katapultieren die Weihnachtsgeschichte in den südamerikanischen Raum: So reisen Maria und Josef durch die subtropische Pampa, die Hirten treten mit einer Chaya (argentinischer Tanz) auf und die Könige bringen als Geschenk einen weissen Poncho aus echtem Alpaka!


Seit 1990 findet am oder um den 2. Sonntag im Dezember ein „World Choral Day“ statt. Es beteiligen sich jeweils Tausende von Chören weltweit. Dieses Jahr zum ersten Mal auch der Kammerchor Seftigen. Die internationale Chorveranstaltung proklamiert die Werte der Solidarität, des Friedens und des Völkerverständnisses. Dieses Jahr findet der „World Choral Day“ zudem im Gedenken an das Ende des 1. Weltkriegs statt.

Weitere Infos: www.worldchoralday.com


Die Künstler


Raphael Höhn, Tenor

Raphael Höhn sammelte erste Gesangserfahrungen als Altsolist bei den Zürcher Sängerknaben mit denen er neben CD-Aufnahmen auch in Mozarts Zauberflöte am Opernhaus Zürich zu hören war. Nach dem Studienvorbereitungskurs bei Frédéric Gindraux nahm er sein Studium des klassischen Gesangs an der Zürcher Hochschule der Künste bei Scot Weir auf. Es folgte ein Master of Arts in Alte Musik am Königlichen Konservatorium in Den Haag, wo er von Rita Dams, Peter Kooij, Michael Chance und Jill Feldman unterrichtet wurde. Er besuchte Meisterkurse u. a. bei Andreas Scholl, Gerd Türk, Mariëtte Witteveen und Jean-Paul Fouchécourt.

Als Solist wird er regelmässig für Konzerte in ganz Europa engagiert. Innerhalb seines breiten Repertoires von Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik widmet er sich besonders der Interpretation barocker Werke, wobei er besonderen Wert auf die rhetorische Umsetzung der Textunterlegung legt. Er arbeitete unter anderem mit Ton Koopman, Frans Bruggen und Jos van Veldhoven, Vaclav Luks und Howard Griffiths zusammen wobei ihn sein Weg schon an das Lucerne Festival, die Händel Festspiele Göttingen und an das Bachfest Leipzig führte. Daneben singt er in den professionellen solistischen Vokalensembles Voces Suaves und Vox Luminis.

Raphael Höhn ist unter anderem Gewinner des Studienpreises des Migros-Kulturprozents (2014) und Preisträger des Internationalen Bachwettbewerb Leipzig (2016).


Jakob Pilgram, Tenor

Jakob Pilgram studierte er an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Hans-Jürg Rickenbacher Gesang, sowie Schulmusik und Chorleitung. Im Juli 2008 legte er dort sein Lehrdiplom mit Auszeichnung ab. Er vervollständigte seine Studien an der Zürcher Hochschule der Künste in der Konzertklasse von Werner Güra. Im Januar 2011 schloss er dieses ebenfalls mit Auszeichnung ab.

Als gefragter Solist im In- und Ausland sang er mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Ton Koopman, Andrea Marcon, Hans-Christoph Rademann, Pablo Heras Casado, Andreas Spering, Alessandro De Marchi, Olof Boman, Rudolf Lutz und Clau Scherrer und erarbeitete sich ein fundiertes Wissen über die historische Aufführungspraxis. Er stand als Gastsänger auf den Bühnen der Theater Basel, Bern und Luzern und ist seit 2005 Bestandteil des Origen-Ensembles, mit dem er bei zahlreichen Uraufführungen mitwirkte.

2005 gründete Jakob Pilgram das professionelle Vokalensemble larynx, bei dem er als musikalischer Leiter und Dirigent wirkt, und das 2012 mit dem Kulturförderpreis des Kantons Baselland ausgezeichnet worden ist. Er ist zudem Mitglied mehrerer professioneller Vokalformationen wie dem Balthasar Neumann-Chor sowie dem Ensemble Vocal Origen.

Seit 2004 bildet er mit Mischa Sutter ein Liedduo, das 2012 mit dem dritten Preis des internationalen Liedwettbewerbes "Franz Schubert und die Musik der Moderne" in Graz, sowie 2008 mit dem Anerkennungspreis für Liedgestaltung der Basler Orchester Gesellschaft (BOG) ausgezeichnet worden ist. Zudem engagiert er sich Vorstand des Vereins „Besuch der Lieder“.


Tobias Wicky, Bariton

Tobias Wicky erhielt seine erste gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Nach seinem Bachelorabschluss in Luzern setzte er seine Studien bei Marcel Boone an der Musikhochschule Basel fort. Parallel dazu vertiefte er seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez.

Der junge Bariton ist an diversen Aufführungen im In- und Ausland engagiert. Sein besonderes Interesse gilt dem Lied- und Oratorienfach. Das Repertoire umfasst Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischer Musik.

Seit 2016 bildet er mit der Pianistin Maki Wiederkehr ein festes Liedduo, welches regelmässig zusammen konzertiert. Das Repertoire umfasst Werke von Franz Schubert und Robert Schumann, sowie Werke aus der Mélodie Française von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Henri Duparc und Francis Poulenc.

Wichtig ist ihm auch die Pflege des Ensemblesingens, welches ihn seit seiner frühen Kindheit begleitet. Neben seiner solistischen Tätigkeit als Lied- und Konzertsänger ist der junge Bariton Mitglied in mehreren professionellen Vokalformationen wie der Bachstiftung St. Gallen, dem Ensemble Orlando Fribourg, dem Ghislieri Consort Pavia und ab 2018 bei Collegium Vocale Gent.

2012 gründete er das professionelle Ensemble Voces Suaves, welches in den Jahren 2014 – 2016 Teil des europäischen Förderprogramms „eeemerging, Emerging European Ensembles Project" war. Wichtige Auftritte führen Voces Suaves an bedeutende Festivals in ganz Europa. (Festival d’Ambronay, Festival de Saintes, Forum alte Musik Zürich, Monteverdi Festival Cremona, Seviqc Brežice Festival Slowenien, MA Festival Brügge, Festspiele Potsdam Sanssouci, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik usw.) Die verschiedenen CD-Aufnahmen wurden mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet (u.a Diapason découverte).


Vital Julian Frey, Cembalo

Vital Julian Frey gilt heutzutage als einer der gefragtesten Cembalisten, Kammermusiker und Ensemble-Leiter. Seine Ausbildung erhielt er bei Christine Schornsheim und Robert Hill, prägende Einflüsse hatten auch Christophe Rousset und Gustav Leonhardt. Technische Souveränität und ein hohes musikalisches Niveau sind ebenso seine Markenzeichen wie eine überzeugende Bühnenpräsenz und ein persönlicher Kontakt zum Publikum. Als Solist ist er u.a. bei Lucerne Festival, Bachfest Leipzig, Menuhin Festival Gstaad, Bachwochen Thüringen, Les Muséiques Basel und Mozartfest Würzburg aufgetreten. Mit seiner erfolgreichen Konzerttätigkeit leistet er einen entscheidenden Beitrag, das Cembalo in der klassischen Musikszene neu zu positionieren.


Fête de la musique

Donnerstag, 21. Juni 2018, Wattenwil

 

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Leitung

 

20.30 Uhr, Kirche Wattenwil

  • Du fragsch mi wär i bi
  • Schönster Abestern
  • La sera sper il lag
  • Dorma bain
  • Spazzacamin
  • La fanfare du printemps

21.40 Uhr, Schulareal Hagen, Wattenwil

  • Spazzacamin
  • Du fragsch mi wär i bi
  • La fanfare du printemps
  • Tourdion
  • Nessun dorma
  • Evening rise

Carmina Burana

Sonntag, 21. Januar 2018, 16.00 Uhr, KKThun

Sonntag, 28. Januar 2018, 17.00 Uhr, Kursaal Interlaken, Konzerthalle

Lena Kiepenheuer, Sopran

Raphael Höhn, Tenor

Erwin Hurni, Bariton

 

Kammerchor Seftigen

Vokalensemble ardent

Ensemble Vocal Utopie

Kinderchor Seftigen

Blasorchester Oberland Thun BOOT

 

Patrick Secchiari, Leitung

 

 

PROGRAMM

Thomas Doss: Festival Bells, für Blasorchester

Frank Ticheli: Angels in the Architecture, für Blasorchester

Carl Orff: Carmina Burana, Fassung für Soli, Chor und Blasorchester

 

 

Mit Carmina Burana stand am 21. und 28. Januar 2018 ein Werk der Superlative auf dem Konzertprogramm des Kammerchors Seftigen. Gemeinsam mit den Vokalensembles ardent und Utopie, dem Kinderchor Seftigen und dem Blasorchester Oberland Thun BOOT unter der Leitung von Patrick Secchiari brachten über 350 Mitwirkende einen der grössten Klassikhits zur Aufführung.

 

O Fortuna: Alle kennen die vier Fortissimo-Töne, die mit markdurchdringenden Paukenschlägen die Carmina Burana eröffnen. Carl Orff entnahm das mittelalterliche Libretto einer Sammlung von Liedtexten aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Das Stück handelt von den Themen, welche die Menschen seit jeher beschäftigen: die Wechselhaftigkeit von Glück und Pech, die Flüchtigkeit des Lebens, sowie die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Liebe.

Derb und schenkelklopfend wird es in der opulenten Wirtshausszene, wenn die Männerchöre ihre Trinklieder anstimmen, angefeuert durch den Abt (Erwin Hurni, Bariton). Urkomisch wirkt dagegen die bekannte Tenor-Arie (Raphael Höhn), die einen gebratenen (!) Schwan in den höchsten Tönen seinen Abgesang singen lässt. Dass das Chorwerk auch berührende Momente hat, kommt in der bezaubernden Sopranarie „In trutina“ (gesungen von Lena Kiepenheuer) zum tragen.

Eröffnet wird der Konzertabend durch das Werk „Festival Bells“ für symphonisches Blasorchester des österreichischen Komponisten Thomas Doss. Mit „Angels in the Architecture“ des Amerikaners Frank Ticheli bietet sich dann dem Blasorchester Oberland Thun BOOT unter der Leitung von Patrick Secchiari die beste Gelegenheit, seine ganze Klangfarbenpalette zur Geltung zu bringen: von Klezmer über rockige Passagen bis hin zum verklärten Schluss des Werks, in dem mit engelhafter Stimme ein Solosopran wieder Ruhe und Besinnung bringt.

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung:

Gemeinde Interlaken

VIVA Thunersee

Migros Kulturprozent

Trailer über Carmina Burana

IMPRESSIONEN AUS DEN KONZERTEN

Bilder: Patric Spahni, Thun

Fête de la musique

21. Juni 2017, 20.15 Uhr, Areal Schlossgut Münsingen

 

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Ferdinand F. Huber: Lueget, vo Berge u Tal, Traditionell Schweiz: Schönster Abestern

Gion Antoni Derungs: Sut steilas, Gion Balzer Casanova: La sera sper il lag

Giacomo Puccini: Nessun dorma, Maurice Ravel: Ronde, Pierre Attaingnant: Tourdion


Händel Royal

6. Mai 2017, Stadtkirche Thun

7. Mai 2017, Franz. Kirche Bern

 

Kammerchor Seftigen

Capriccio Barockorchester

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Georg Friedrich Händel

Music for the Royal Fireworks

Coronation Anthems


Nachtgesang

26. / 27. und 28. August 2016

Klosterruine Rüeggisberg

 

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

F. Huber: Lueget, vo Bärge und Tal, Trad.: Schönster Abestärn, G. B. Casanova: La sera sper il lag, G. A. Derungs: Sut Stailas, M. Ravel: Ronde, C. Debussy: Nuit d’ étoiles, J.Ph. Rameau: La nuit, G. Puccini: Nessun dorma, Joh. Schulz: Der Mond ist aufgegangen, J. G. Rheinberger: Abendlied, M. Bruch: Gebet, R. Schumann: Gute Nacht, R. Schumann: Der Traum, M. Evanzin: Fisches Nachtgesang, E. Whitacre: Sleep, J. Barnby: Sweet and Low, Trad.: All through the night


Berner Klassiktag - Faites de la musique

Dienstag, 21. Juni 2016

20.00 Uhr Bahnhofplatz Bern

20.30 Uhr, Bärenplatz Bern

 

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Kurzkonzerte in Bern mit Ausschnitten aus dem Programm „Nachtgesang“.


Verdi und Rossini

14. November 2015, 20.00, Stadtkirche Thun

15. November 2015, 16.00, Französische Kirche Bern

 

Kammerchor Seftigen und Laudate Chor Thun

Leticia Kahraman, Sopran, Judith Lüpold, Mezzosopran

Emilio Pons, Tenor, Ismael Arroniz, Bass

Orchester Capriccio (auf historischen Instrumenten)

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Rossini: Stabat mater

Verdi: Te deum


„Strahlungskraft, Dynamik, Wortdeutlichkeit, Transparenz des Chorklanges (wie berührten doch zauberhafte Unisonoteile zutiefst) – sehr eindrückliche Wirkung professioneller Chorarbeit. Welch urmenschlichen Kräfte wurden da freigesetzt: überzeugende Hingabe und Gestaltung der textlichen Aussage durch eine herrliche Klangwelt!“

Gesangfest Meiringen 2015

20. Juni 2015, Michaelskirche Meiringen

 

Der Kammerchor Seftigen präsentierte sich am Schweizer Gesangfest Meiringen. Beim „Singen vor Experten“ erhielten wir das Prädikat „vorzüglich“.

 

John Rutter:

Gott sei stehts in mir

Richard Wagner:

Brautchor aus Lohengrin

Gioacchino Rossini:

Finale aus Stabat Mater


lux perpetua - Grande Messe des Morts

22. November 2014, 19.30, Franz. Kirche Bern

23. November 2014, 16.00, Franz. Kirche Bern

 

Rebekka Maeder, Sopran

Judith Lüpold, Alt

Simon Witzig, Tenor

Ismael Arroniz, Bass

CAMERATA BERN

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

 

François J. Gossec: Grande Messe des Morts


Neujahrskonzerte Thun

01. Januar 2014, 15.00 und 19.00, KKT Thun

 

Rebekka Maeder, Sopran

Nik Kevin Koch, Tenor

Orchester La StrimpellataKammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

 

Programm

Die schönsten Opernchöre von Mozart, Wagner, Leoncavallo und Strauss.


Mozart

30. Mai 2013, 20.00, Franz. Kirche Bern

31. Mai 2013, 20.00, Franz. Kirche Bern

 

Anne-Florence Marbot, Sopran

Claude Eichenberger, Alt

Daniel Jenz, Tenor

Michael Kreis, Bass

Capriccio Barockorchester

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

W. A. Mozart: Krönungsmesse KV 317, Vesperae solennes KV 339, Exultate jubilate KV 165

 


Operngala

06. September 2012, 20.00, Kultur Casino Bern

07. September 2012, 20.00, KKThun

09. September 2012, 19.00, Kursaal Interlaken

 

Rachel Bersier, Sopran; Nora Sourouzian, Mezzosopran

Simon Witzig, Tenor; Ismael Arroniz, Bass

Orchester OPUS Bern

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Leoncavallo: Pagliacci, Puccini: Edgar, Wagner: Der fliegende Holländer, Gershwin: Progy & Bess

 


Weihnachtskonzert - Dixit Maria

02. Dezember 2011, 20.00, Kirche Amsoldingen

03. Dezember 2011, 20.00, Kirche Amsoldingen

04. Dezember 2011,17.00, Kirche Bruder Klaus Bern

 

Kammerchor SeftigenPatrick Secchiari, Dirigent

 

Adventliche Gesänge für Chor a cappella von der Renaissance bis zur Moderne


Johannespassion

31. März 2011, 19.30, Franz. Kirche Bern

01. April 2011, 19.30, Franz. Kirche Bern

 

Nik Kevin Koch, Evangelist; Marc Olivier Oetterli, Christus

Rachel Harnisch, Sopran; Barbara Erni, Alt

Jan Martin Mächler, Tenor; Michael Kreis, Bass

Les Passions de l’Ame

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

ProgrammJ.S. Bach: Johannespassion


Opernfeuerwerk

12. Juni 2010, 20.00, Kulturhof Schloss Köniz

13. Juni 2010, 19.00, Kulturhof Schloss Köniz

 

Katharina Spielmann, Sopran

Christina Daletska, Alt

Jan Martin Mächler, Tenor

Martin Weidmann, Bass

Anthony Di Giantomasso, Klavier

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent


Programm

Die schönsten Opernchöre aus Nabucco, Carmen, Zauberflöte, Traviata und Porg&Bess


Mendelssohn, Paulus

31. Oktober 2009, 19.30, Kursaal Interlaken

01. November 2009, 17.00, Kultur Casino Bern

 

Beatrice Ruchti, Sopran

Judith Lüpold, Alt

Nik Kevin Koch, Tenor

Marc-Olivier Oetterli, Bass

Orchester OPUS Bern

Kammerchor Seftigen und Chorgemeinschaft Unterseen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

 

F. Mendelssohn: Paulus


Weihnachtskonzert

28. November 2008, 19.30, Franz. Kirche Bern

29. November 2008, 19.30, Franz. Kirche Bern

 

Beatrice Ruchti, Sopran

Ulrich Simon Eggimann, Bariton

Matteo Pastorello, Orgel

Thuner Kammerorchester

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

J. G. Rheinberger: Der Stern von Bethlehem und F. Mendelssohn: Vom Himmel hoch


Bernstein und Rutter

06. Juni 2008, 20.00, Kirche Bruder Klaus Bern

08. Juni 2008, 19.00, Kirche St. Martin Thun

 

Katharina Spielmann, Sopran

Christine Strahm, Harfe

Kurt Meier, Orgel

Orchester ad hoc

Kammerchor Seftigen

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

 

J. Rutter: Requiem und L. Bernstein: Chichester Psalms


Messe de Minuit

30. November 2007, 20.00, Kirche Amsoldingen

02. Dezember 2007, 17.15, Kirche Amsoldingen

 

Claire Cuennet, Sopran

Catherine Bugnon, Sopran

Thierry Dagon, Countertenor

Tobias König, Tenor

Fabrice Hayoz, Bariton

Orchester collegium auris aureae

Patrick Secchiari, Dirigent

 

Programm

Charpentier: Messe de Minuit & In Nativitatem Domini Canticum

Muffat: Armonico tributo